Am 15.4.2020 haben die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Bundesländer beschlossen: „Großveranstaltungen spielen in der Infektionsdynamik eine große Rolle, deshalb bleiben diese mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt.“

Unklar ist allerdings bislang, ab welcher Größe und unter welchen Umsetzungskriterien Veranstaltungen unter das neue Verbot fallen. Denn: Über die konkreten Regelungen sollen die einzelnen Bundesländer entscheiden.

Nach Rücksprache mit Uwe Hahn vom Ordnungsamt, der wiederum mit dem Bürgermeister bereits gesprochen hatte, ist aus heutiger Sicht völlig unklar ob wir auf dem Dorfmarkt Einzelhandel betreiben dürfen oder Gastronomie zugelassen ist. Des weiteren ist unklar, wie wir die Abstandsregel einhalten sollen. Auch eine Einlasskontrolle ist fraglich. Ein anderer Aspekt ist, dass wir mit erheblichen Besuchereinbußen rechnen müssen, da viele Leute gar nicht erst auf solche Veranstaltung gehen werden. Aus der Sicht von Uwe Hahn kann stand heute, keine Genehmigung erteilt werden. Nach seiner Einschätzung wird dies auch in vier Wochen noch nicht der Fall sein. Aus diesem Grund tendiere ich dazu, den Dorfmark dieses Jahr leider abzusagen. Wir können keine Planung aufrecht erhalten ohne das Risiko einzugehen, finanziellen Schaden in Kauf nehmen zu müssen. Ehrgeiz oder ein jetzt erst recht ist hier nicht angebracht. So sieht es auch Uwe Hahn. Wir können ja für das gleiche Datum ein internes Vereinsgrillen im Rahmen des Möglichen vorbereiten. Dazu wäre allerdings noch genug Zeit, um die Lage weiterhin zu beobachten. Alle anderen Veranstaltungen wie Seniorenkaffee und oder Wanderungen sind selbstverständlich auch abzusagen bzw. bleiben abgesagt. Wann wieder Kurse stattfinden können ist noch nicht geklärt und vorerst auch noch nicht erlaubt.

Es ist für uns alle und auch für Vereine eine sehr schwere Zeit, da gerade Vereine das Miteinander prägen!

Euer Florian Gediga